Entspannungsübung des Monats

 

 

Sich selbst mal an den Ohren ziehen

 

Fassen Sie mit der rechten Hand über Ihren Kopf zum linken Ohr. Ziehen Sie den Kopf sanft zur rechten Seite. Drücken Sie die linke Schulter dabei nach unten, so dass Sie eine angenehme Dehnung des Halsbereiches spüren. Halten Sie diese Position für einige tiefe Atemzüge und wiederholen Sie die Übung danach mit der anderen Seite. Führen Sie abwechselnd 5 bis 10 Durchgänge mit jeder Seite durch.

 

 

VORMONATE:

 

Mudra - Finger-Yoga

 

Mudras sind aus dem asiatischen stammende Finger-Figuren, bei denen wir bestimmte Reflexpunkte berühren.

Die folgende Mudraübung soll Gelassenheit und Zuversicht fördern.

Setzen Sie sich bequem und aufrecht hin, legen sie Ihre Hände locker auf den Oberschenkeln ab und atmen Sie drei Mal tief in den Bauch ein und wieder aus. Legen Sie nun an beiden Händen Daumen-, Mittelfinger- und Ringfingerspitzen mit leichten Druck aneinander, während die anderen Finger ausgestreckt bleiben. Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich auf die Berührung Ihrer Finger. Atmen Sie für die nächsten 5 - 10 Minuten ruhig weiter und bleiben in dieser Position, bis sie die Übung wieder lösen möchten.

 

Schwingung der inneren Ruhe

 

Setzen Sie sich in einer aufrechten, geraden Position hin und achten Sie darauf, dass Ihr Kopf gerade über Ihren Schultern zur Ruhe kommt. Stecken Sie nun beide Daumen in Ihre Ohren und verschließen Sie gleichzeitig mit überkreuzten Fingern Ihre bereits geschlossenen Augen. Achten Sie darauf, dass Ihre Daumen die Ohren gut verschließen, so dass keine Geräusche von Außerhalb eindringen können. Atmen Sie jetzt tief durch die Nase ein und wieder aus. Beim Ausatmen erzeugen Sie einen leichten brummenden Ton, in der Intensität und Lautstärke, in der es Ihnen gut tut. Versuchen Sie, dass die durch den Ton begleitete Ausatemphase 2-3 Mal länger ist als die Einatemphase. Wiederholen sie diese Übung ca. 5 Minuten und achten Sie auf den Ton und die Schwingungen, die er in Ihren Körper auslöst.

 

Entspannung mit der liegenden Acht

 

Eine wirksame Entspannungsübung ist das Malen einer liegenden Acht. Das Malen kann auf einem Blatt Papier oder mit der Hand frei in der Luft erfolgen. Wichtig ist, dass die Augen dem Verlauf folgen und die Bewegung in der Mitte der Acht immer aufwärts geht.

 

Augenentspannung

 

Legen Sie die Handballen über die geschlossenen Augen. Sperren Sie alles Licht aus, ohne zu viel Druck auf Augen und Nase auszuüben. Stellen Sie sich nun die Farbe Schwarz vor Ihrem geistigen Auge vor. Es kann sein, dass andere Bilder oder Farben zu sehen sind. Sie konzentrieren sich jedoch ausschließlich auf schwarz. Unterstützend können sie Bilder, wie einen schwarzen Tunnel, schwarzen Pelz oder einen anderen schwarzen Gegenstand in Ihre Vorstellung rufen.

Konzentrieren Sie sich nun 2-3 Minuten ausschließlich auf die Farbe Schwarz.

Dann öffnen Sie langsam die Augen, gewöhnen sich ans Licht und nehmen die Entspannung Ihrer Muskulatur in den Augenlidern wahr.

 

Gedankenstop

 

Bringen Sie Ihre Gedanken durch diese Übung zur Ruhe.

Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl und bringen Sie eine Uhr mit Sekundenzeiger vor sich in Position. Atmen Sie dreimal tief ein und wieder aus und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz auf die Uhr. Beobachten Sie nun unter ruhigem Atmen eine Minute den Sekundenzeiger und zählen Sie die Sekunden in Gedanken mit. Schweifen Ihre Gedanken ab, beginnen Sie wieder von vorne die Sekunden zu zählen. Wiederholen Sie die Übung mehrmals täglich und geben Sie so Ihren Gedanken eine Pause.